Neue Kampagne der Europäischen Kommission „Setzen Sie dem Menschenhandel ein Ende. Brechen Sie die unsichtbare Kette“

Jede*r von uns kann einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung des Menschenhandels leisten. Wenn Sie folgende Anzeichen bei Personen bemerken oder über etwas auffälliges sprechen möchten, dann können Sie sich jederzeit gerne an die Beratungsstelle ALDONA e.V. wenden. Wir hören zu und beraten Sie kostenlos und auf Wunsch anonym. 

Achten Sie auf die Anzeichen dafür, dass jemand Opfer von Menschenhandel sein könnte

  1. Wird die Person auf ihrem Weg zur Arbeit oder anderen Aktivitäten im Freien stets begleitet?
  2. Kann die Person ungehindert sprechen oder spricht jemand anders für sie?
  3. Wirkt die Person von Familie, Gemeinschaft oder Freunden isoliert?
  4. Hat die Person nur sehr wenige Kleidungsstücke?
  5. Schläft die Person dort, wo sie arbeitet?
  6. Ist die Person in puncto Wohnen und Fortbewegung von einer anderen Person (dem Arbeitgeber) abhängig? Kann die Person sich frei bewegen?
  7. Wohnt die Person an einem ungeeigneten, minderwertigen oder überfüllten Ort, z. B. in verfallenen Häusern oder Fabriken?
  8. Muss die Person ihr Einkommen abgeben?
  9. Im Fall von Kindern: Wirkt das Kind eingeschüchtert – und verhält es sich nicht altersgemäß?
  10. Ist die Person im Besitz ihrer eigenen Ausweis- und Reisedokumente?

Nicht alle der genannten Anzeichen sind in jedem Fall von Menschenhandel zu beobachten. Gibt es Anzeichen – oder fehlen welche, so ist das nicht unbedingt ein Beweis für Menschenhandel oder das Gegenteil.

#EUvsHumanTrafficking
Zur Kampagne: https://home-affairs.ec.europa.eu/whats-new/communication-campaigns/end-human-trafficking-break-invisible-chain_de

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